Nur noch mit Vorwahl

Dank der neuen Vorwahl-Regelung werden 38 Millionen neue Nummern möglich. Keystone

Seit Karfreitag muss in der Schweiz beim Telefonieren immer die Vorwahl gewählt werden, auch bei Orts-Gesprächen auf dem Festnetz.

Dieser Inhalt wurde am 29. März 2002 - 15:39 publiziert

Wie BAKOM-Sprecher Roberto Rivola am Karfreitag erklärte, haben bereits am Gründonnerstag rund ein Drittel der Telefonierenden mit Vorwahl gewählt. "Wir sind zufrieden mit dieser Zahl. Dass neu stets mit Vorwahl telefoniert werden muss, ist eine Umstellung alter Gewohnheiten", sagte Rivola.

Die Telefonfirmen hätten bis spätestens Ende April Zeit, die Umstellung vorzunehmen. Ist diese einmal vollzogen, weist eine Computerstimme die Kunden, die ohne Vorwahl zu telefonieren versuchen, automatisch auf die Neuerung hin.

Laut Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus wird es auch noch nach Ostern einige Tage möglich sein, ohne Vorwahl zu telefonieren. "Wir beginnen erst nach dem Osterwochenende damit, die siebenstelligen Nummern sukzessive zu sperren." Von den rund 200 Swisscom-Zentralen werden dann pro Tag etwa 10 umgestellt.

Neuerung für alle Nummern

Die Neuerung gilt für alle Rufnummern des Festnetzes - auch für die ISDN- und Fax-Nummern. Nur Notrufnummern und Kurznummern bleiben dreistellig.

Das Wachstum im Telekommunikations-Markt, bedingt durch die Liberalisierung und die Entwicklung der Technologien (Internet), hat die Nachfrage nach Nummern stark erhöht. Mit dem neuen System kann die Zahl möglicher Nummern um 25 Prozent erhöht werden. Damit wird laut BAKOM eine Reserve von 38 Millionen zusätzlichen Nummern geschaffen, die für mehrere Jahre reichen sollte.

swisscom und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen