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Zürich (awp) - Beim Chemiekonzern Clariant regt sich im Vorfeld der Generalversammlung vom 31. März Widerstand gegen die geplante Kapitalerhöhung. Die Anlagestiftung Ethos empfehle, den Antrag abzulehnen, zitiert die "NZZ am Sonntag" (NZZaS, Ausgabe 20.03.) Direktor Dominique Biedermann. Trotz des hohen Kaufpreises für Süd Chemie sei keine Fairness-Option abgeholt worden, begründet der Aktionärsvertreter seine Haltung.
Zudem befinde sich der Chemiekonzern immer noch in einer Restrukturierungsphase, so Biedermann weiter. Unklar ist laut NZZaS, wie sich die amerikanische ISS an der Generalversammlung verhalten wird. Sie habe ursprünglich die Kapitalerhöhung abgelehnt, sei aber laut Clariant nach einem klärenden Gespräch eingeschwenkt, heisst es.
Das Unternehmen selbst erklärte gegenüber der Zeitung, bewusst auf eine Fairness-Option verzichtet zu haben. Clariant habe im Vorfeld mit verschiedenen Partnern wie Banken und Beratern Berechnungen angestellt. Unterschiedliche Bewertungsmodelle hätten gezeigt, dass der gebotene Preis fair sei.
Clariant will im Rahmen der geplanten Übernahme der deutschen Süd-Chemie genehmigtes Aktienkapital im Umfang von maximal 340 Mio CHF schaffen. Dazu beantragt das Unternehmen an der Generalversammlung vom 31. März die Ausgabe von höchstens 85 Mio Aktien zum Nennwert von 4,00 CHF.
Die Übernahme von Süd Chemie wurde Mitte Februar bekannt gegeben. Clariant will dabei die Anteile von One Equity Partners (Süd-Chemie-Beteiligung: 50,4%) und der Besitzerfamilie (46%) kaufen und würde dementsprechend knapp über 95% am deutschen Unternehmen halten. Die Transaktion soll einen Gesamtwert von rund 2,5 Mrd CHF haben.
Die Akquisition werde "konservativ finanziert", hatte Clariant erklärt. Die vorgesehene Finanzierungsstruktur setzt sich den Angaben zufolge neben der Kapitalerhöhung noch aus dem Aktientausch der Familienaktionäre (ca. 700 Mio CHF), der Neuverschuldung (ca. 900 Mio CHF )und dem Kassenbestand (ca. 500 Mio CHF) zusammen.
cc

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