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Valencia (awp) - Die defizitäre Solarsparte von OC Oerlikon hat eine neue Anlage zur Fertigung von Dünnschicht-Silizium-Modulen mit deutlich niedrigeren Durchschnittskosten auf den Markt gebracht. Mit der auf der Solarmesse am Dienstag im spanischen Valencia vorgestellten Produktionslinie ThinFab würden die Modulherstellungskosten von 0,50 EUR pro Watt peak (Wp) erreicht, teilte das Unternehmen mit.
Dies stelle einen neuen Rekord auf, heisst es weiter. Üblich in der Industrie sind Modulherstellungskosten von um die 1 EUR pro Wp. "Unsere erzielten Ergebnisse könnten für die Dünnschicht-Silizium-Technologie bahnbrechend werden", sagte Konzernchef Michael Buscher.
Zusätzlich habe Oerlikon Solar zusammen mit der im Bereich Spezialglas und Keramik tätigen Corning Incorporated eine neue Micromorph Champion-Labor-Zelle mit einem stabilisierten Wirkungsgrad von 11,9% entwickelt. Dieser Wert sei vom US-Forschungszentrum für Erneuerbare Energien (NREL) bestätigt worden.
Mit den neuen Technologien erhofft sich das Unternehmen wieder am Markt durchsetzten zu können. Zuletzt lag der Auftragseingang der Solarsparte bei lediglich 10 Mio CHF. "Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer neuen ThinFab auf dem Solarmarkt eine in höchstem Grade wettbewerbsfähige Produktionslinie anbieten können und uns auch der Nachweis gelang, dass unsere Technologie weiteres Potential besitzt", sagte CEO Buscher.
Vorteil der neuen Produktionslinie sei, dass der Energieaufwand bei der Herstellung von Dünnschichtmodulen auf "das niedrigste Niveau in der Industrie" gesenkt werde. Die energetische Amortisationszeit (energy payback-time) der Module falle damit deutlich unter ein Jahr. Der Wirkungsgrad der neuen Dünnschicht-Silizium-Technologie liege bei 10%. "Ausserdem bietet unsere Technologie im Vergleich zu anderen kristallinen Solartechnologien die kürzeste energetische Amortisationszeit und ist nicht auf limitierte Ressourcen angewiesen", ergänzte Jürg Henz, Chef des Segments Oerlikon Solar.
ps/ra

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