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Pfäffikon (awp) - Die OC Oerlikon Corporation AG hat ihren Umsatz im ersten Semester 2010 um 10% auf 1'573 (VJ 1'428) Mio CHF gesteigert. Der EBIT vor Restrukturierung verbesserte sich auf -14 Mio nach -138 Mio CHF in der Vorjahresperiode. Nach Restrukturierung belief sich der EBIT auf -31 (-164) Mio CHF, das Konzernergebnis wird mit -50 (-99) Mio CHF ausgewiesen, wie einer Mitteilung des Technologiekonzerns vom Dienstag zu entnehmen ist.
Die weiter fortschreitende Erholung zeigt sich insbesondere auch im Bestellungseingang. Dieser stieg um 33% auf 2'101 (1'585) Mio CHF, der Bestellungsbestand betrug damit per Ende Juni 1'430 Mio CHF nach 1'202 Mio zum Ende des ersten Quartals 2010 bzw. 1'145 Mio in der Vorjahresperiode.
Die Gruppe befinde sich auf dem Weg der Erholung. Operativ habe die Mehrzahl der Segmente in den zurückliegenden Monaten ein anhaltendes Wachstum gezeigt. Die wesentlichen Impulse für den Aufschwung sieht der Konzern gemäss Mitteilung dabei in den Wachstumsmärkten in Asien. "Wir sind auf einem guten Weg, die Geschwindigkeit der Erholung ist erfreulich", wird Verwaltungsratspräsident Vladimir Kuznetsov zitiert.
Ebenfalls positiv entwickelt habe sich die Profitabilität des Konzerns. Oerlikon Coating, Advanced Technologies und Vacuum waren im ersten Halbjahr profitabel, Oerlikon Textile und Oerlikon Drive Systems haben operativ die Gewinnschwelle im zweiten Quartal überschritten.
Die ausgewiesenen Zahlen liegen bezüglich Umsatz im Rahmen, ansonsten über den Markterwartungen. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 1'574 Mio, einen Auftragseingang von 2'023 Mio, einen EBIT von -52,3 Mio und einen Verlust von 78 Mio CHF prognostiziert.
Weiter voran geht die finanzielle Gesundung. So betrug das Eigenkapital zum Stichtag 30. Juni 1'548 Mio CHF nach 520 Mio per Ende 2009. Die Nettoverschuldung reduzierte sich auf 503 Mio von 1'646 Mio CHF zum Jahresende.
Leicht angehoben hat die Gruppe die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr. So wird neu mit einem im Vergleich zum Vorjahr um rund 15% höheren Umsatz gerechnet, wobei die Bestellungseingänge im zweiten Halbjahr moderater wachsen dürften als im ersten Semester, so die Einschätzung.
Weiter soll der operative Break-Even im zweiten Halbjahr 2010 erreicht werden. Die Gruppe geht davon aus, dass bis auf Oerlikon Solar alle Segmente operativ (EBIT vor Restrukturierungskosten) zur Profitabilität zurückkehren bzw. diese weiter steigern werden. Oerlikon Solar sollte im zweiten Halbjahr einen deutlich geringeren Verlust bringen und damit ebenfalls der Gewinnschwelle näher kommen.
Die sich in Ausarbeitung befindende Strategie für die kommenden drei Jahre sehe keine Anpassungen an der Segmentstruktur vor. Dies vorausgesetzt, dass es keine signifikanten oder strukturverzerrenden Entwicklungen auf den Märkten gebe, wie es heisst. "Das Portfolio von Oerlikon steht - alle Segmente gehören zum Konzern", so der VRP.
Um die Leistungsfähigkeit des Konzerns dauerhaft zu verbessern, würden zur Zeit zusätzliche strategische Massnahmen evaluiert. Diese könnten in der zweiten Jahreshälfte das Ergebnis belasten, schreibt Oerlikon weiter.
gab/uh

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