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Pfäffikon (awp) - Der Industriekonzern OC Oerlikon hat im Sog der konjunkturellen Erholung die positive Entwicklung der vergangenen Quartale fortgesetzt. Hauptumsatztreiber war in den ersten drei Monaten des laufenden Jahrs das zuletzt am Boden liegende Textilmaschinengeschäft. Bis Jahresende soll nun die Profitabilität weiter erhöht und die Kosten gesenkt werden. Für das Gesamtjahr will das Traditionsunternehmen die Verkaufszahlen um bis zu 10% steigern.
Mit den jüngsten Quartalszahlen knüpft Oerlikon an die positive Entwicklung seit Beginn der Sanierung an und gibt sich optimistisch. "Wir sind auf gutem Weg, unsere Ziele für 2011 zu erreichen", sagte Konzernchef Michael Buscher am Dienstag im Gespräch mit AWP. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weise der Konzern in allen Divisionen zum Teil beachtliche Zuwächse aus.
STARKER FRANKEN BELASTET
Im ersten Quartal 2011 stieg der Umsatz vor allem wegen einer verbesserten Lage in der Textilmaschinensparte um insgesamt 35% auf 953 Mio CHF. Währungseinflüsse verringerten den Umsatz um 11% bzw. um 106 Mio CHF. Der Bestellungseingang erhöhte sich um 23% auf 1,15 Mrd CHF, wie der Industriekonzern am Dienstag mitteilte.
"Das erste Quartal bestätigt die Wirksamkeit unserer Massnahmen. Wir sind zufrieden, wissen aber auch, dass noch eine Menge zu tun ist", sagte der CEO. Er verwies weiter darauf, dass die ersten drei Monate im Jahr aufgrund saisonaler Effekte traditionell die schwächsten seien.
ZUGPFERD TEXTILMASCHINENBAU
Sämtliche Segmente trugen zum Anstieg bei, was sich besonders in den höheren Volumen in den Bereichen Textile, Coating, Drive Systems und Advanced Technologies niederschlägt. Alle Regionen trugen zum Bestellungsanstieg bei, insbesondere Asien (35%) und Nordamerika (19%), während Europa um 8% stieg. Der Bestellungsbestand kletterte um 60% auf 1,9 Mrd.
Im Textilmaschinenbau kletterte der Umsatz um nahezu 60% auf 458 Mio CHF. Hauptumsatztreiber war China, wobei Indien, die Türkei und Südamerika ebenfalls einen Beitrag leisteten. Der Bestellungseingang im ersten Quartal erhöhte sich um 20% auf 626 Mio CHF. Per Ende des ersten Quartals verzeichnete das Segment einen Bestellungsbestand von 1,39 Mrd CHF. "Der Bestand reicht bis Ende 2012", sagte Finanzchef Jürg Fedier.
Drive Systems steigerte sowohl Bestellungseingang als auch Umsatz, infolge der anhaltenden Konjunkturerholung in Nordamerika, neuen Geschäften in Asien, einem Anstieg des Bau-, Energie- und Agrarmarkts sowie neuen Produkten.
AUFTRÄGE FÜR SOLARSPARTE ERWARTET
In der Solarsparte lag der Bestellungsbestand bei 235 Mio und damit entsprechend den Prognosen unter den 267 Mio des ersten Quartals 2010. Der Umsatz stieg um 18% auf 47 Mio CHF. Erste Bestellungen werden in den kommenden Monaten erwartet. "Wir stehen in Verhandlungen mit potenziellen Kunden", sagte CFO Fedier. Konzernchef Michael Buscher schätzt die potenziellen Aufträge für die neue Produktionslinie "ThinFab" auf einen dreistelligen Millionenbetrag in Euro. Wegen der zurückhaltenden Kreditvergabe in China gebe es gegenwärtig "Verzögerungspotenzial". Der Konzernchef betonte jedoch, es seien "keine massgeblichen Verzögerungen".
Ausgehend von der Leistung im ersten Quartal bestätigt das Unternehmen seinen Ausblick: Nachdem Nachfrage und Bestellungseingänge nach der Wirtschaftskrise Höchststände erreichten, rechnet Oerlikon mit einem leichten Rückgang der Bestellungseingänge, da sich die allgemeine Nachfrage des Marktes wieder normalisiert. Für 2011 erwartet Oerlikon ein Umsatzwachstum von bis zu 10% sowie einen weiteren Anstieg der Profitabilität. In den kommenden Jahren will der Oerlikon Konzern seine bisher besten operationellen Margen übertreffen.
Die Aktien von OC Oerlikon stehen am Dienstagmittag nach den Aussagen zum ersten Quartal deutlich unter Druck und geben 1,9% ab. Gesamtmarkt legt derweil um 0,74% zu.
ps/cf

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