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OECD-Bericht: Einwanderung in der Schweiz rückläufig

Die Einwanderung in die Schweiz ist tendenziell rückläufig und steht damit dem Trend in den meisten anderen OECD- Ländern entgegen. Dies geht aus einem neuen Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Mit 19 Prozent habe die Schweiz zwar einen der höchsten Ausländeranteile innerhalb der OECD, aber seit 1991 nehme die Einwanderung ab. Auch in Deutschland, den USA, Kanada und Australien sinke die Immigration, heisst es in dem Bericht.

Demgegenüber wanderten immer mehr Menschen in die übrigen europäischen Länder und nach Japan ein. In absoluten Zahlen seien allerdings Deutschland und die USA weiterhin die wichtigsten Einwanderungsländer.

Mehr Vielfalt

Der Bericht "Trends der internationalen Migration" stellt fest, dass die Familienzusammenführung das wichtigste Motiv für die Einwanderung bleibt. Bei der Migration handle es sich hauptsächlich um Bewegungen innerhalb einer geographischbegrenzten Region.

Dennoch entwickle sich die Einwanderung in die Richtung einer grösseren Vielfalt. In der Europäischen Union nehme der Anteil der von ausserhalb des EU-Raumes stammenden Ausländern zu. So zählten chinesische Immigranten in Italien, Frankreich und Spanien mittlerweile zu den zehn wichtigsten Ausländer-Nationalitäten.

Auch in den nordischen Staaten wanderten immer weniger Menschen aus den Nachbarländern ein, demgegenüber immer mehr aus Asien und dem früheren Jugoslawien. In die klassischen Emigrationsländer USA, Kanada und Australien wanderten immer weniger Europäerinnen und Europäer aus, während es mehr Asiaten in diese Länder zieht.

Den höchsten Anteil von Ausländern bei den Arbeitskräften hat Luxemburg mit 57,7 Prozent, vor Australien (24,8), Kanada (19,2), der Schweiz (17,3) und den USA (11,7). In Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien und Schweden liege er zwischen fünf und zehn Prozent.

Im "Schweizer Kapitel" streicht die OECD heraus, dass 38 Prozent der Ausländer in der Schweiz aus den direkten Nachbarländern stammen. Die Romandie hat demnach den höheren Ausländeranteil als die Deutschschweiz. Mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte, die grenzüberschreitend pendeln, kommen aus Frankreich.

swissinfo und Agenturen


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