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Oerlikon-Bührle mit deutlich mehr Verkäufen und Bestellungen

Der zum reinen Technologiekonzern umgebaute Oerlikon-Bührle-Konzern (demnächst Unaxis) hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Sprung bei den Bestellungen und Verkäufen verzeichnet. Es wird mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz und Gewinn gerechnet

Dieser Inhalt wurde am 27. April 2000 - 11:16 publiziert

Der zum reinen Technologiekonzern umgebaute Oerlikon-Bührle-Konzern (demnächst Unaxis) hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Sprung bei den Bestellungen und Verkäufen verzeichnet.

Wie das Unternehmen am Donnerstag (27.04.) mitteilte, wird für das ganze Jahr mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz und Gewinn gerechnet. Der Bestellungseingang nahm in den ersten drei Monaten im Vergleich zur Vorjahresperiode um 43 Prozent auf 841 Mio. Franken zu. Auf vergleichbarer Basis und unter Ausklammerung der Währungseinflüsse machte der Zuwachs der Bestellungen 28 Prozent aus.

Der Umsatz erhöhte sich um 33 Prozent auf 646 Mio. Franken oder um 20 Prozent auf bereinigter Basis. Nach dem radikalen Umbau mit der Trennung vom Waffen-, Schuh-, und Immobiliengeschäft hatte das Hightech-Unternehmen letztes Jahr wieder knapp die Gewinnzone erreicht.

Der Umsatz von 646 (Vorjahr 485) Mio. Fr. verteilte sich auf die Kernbereiche Informationstechnolgie 277 (187) Mio. Franken, Beschichtungstechnolgie 79 (71) Mio. Fr. und Komponenten 186 (149) Mio. Franken. Die Flugzeugwerke Pilatus und das Hotel Zürich wiesen zusammen in den ersten drei Monaten einen Umsatz von 77 Mio. Fr. aus.

Der Bestellungseingang der Gruppe erhöhte sich von 588 auf 841 Mio. Franken, wobei die Hightech-Kernbereiche 681 (466) Mio. Fr. auswiesen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Konzernbereich Informationstechnolgie mit einem Plus von 74 Prozent.

Dies sei primär auf die eingetretene Erholung in relevanten Märkten zurückzuführen. Zudem hätten die übernommene US-Halbleiterfirma Plasma-Therm und Währungsentwicklungen die Zahlen positiv beeinflusst.

Bald Unaxis

Oerklion-Bührle hatte sich in den vergangenen Monaten auf den Hightech-Bereich ausgerichtet und das Immobiliengeschäft, das Rüstungsgeschäft undden traditionellen Schuhkonzern Bally verkauft.

Auch die Pilatus Flugzeugwerke in Stans möchte der Konzern noch abstossen. Mit der neuen Strategie kam auch der neue Name Unaxis: am 4. Mai werden die Aktionäre über die Umbenennung entscheiden.

swissinfo und Agenturen

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