Oerlikon Contraves baut 110 Stellen ab

Oerlikon Contraves will sich nur noch auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Keystone

Das zur deutschen Rheinmetall gehörende Rüstungsunternehmen Oerlikon Contraves baut in Zürich 110 von 839 Stellen ab.

Dieser Inhalt wurde am 18. Oktober 2005 - 08:51 publiziert

90 Angestellte erhalten die Kündigung. Der bereits bestehende Sozialplan soll weitergeführt werden.

Oerlikon Contraves wolle sich in Zukunft als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auf die Nahbereichs-Flugabwehr konzentrieren, hiess es am Montag in einer Medienmitteilung.

Damit verbunden sei eine Reduktion der Fertigungstiefe, also weniger Produktelinien. Die Kunden würden immer mehr Wertschöpfung im eigenen Land (Deutschland) fordern, so die Begründung.

Alle Bereiche betroffen

Wie Rheimetall-Sprecher Peter Rücker auf Anfrage sagte, sind alle Bereiche in Zürich vom Abbau betroffen, auch die Fertigung. Oerlikon Contraves bietet neben Flugabwehrsystemen Sensor- und Sichtsysteme, Marineprodukte, Simulation/Ausbildung, Erprobung, Fertigung und Dienstleistungen an.

Die seit 1999 zum deutschen Rüstungskonzern gehörende ehemalige Tochter von Oerlikon-Bührle beschäftigt in Zürich 839 Personen, weltweit sind 1879 Angestellte tätig. Im Jahr 2004 wurde ein Umsatz von 480 Mio. Fr. erzielt.

swissinfo und Agenturen

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