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Offerte von SECIL/ Holderbank in Portugal zurückgewiesen

Zementwerk in Siggenthal. Die Expansionspläne der Holderbank in Portugal sind vorerst gescheitert. Keystone

Der portugiesische Zementkonzern CIMPOR- Cimentos hat die letzte Woche lancierte Übernahmeofferte seines kleineren Konkurrenten SECIL und dessen Partnerin Holderbank abgelehnt. Durch die Übernahme wäre Holderbank in Portugal zur Marktführerin geworden.

Dieser Inhalt wurde am 21. Juni 2000 - 12:36 publiziert

Das Übernahmeangebot sei allein auf Inititative der Bieter entstanden, und es hätten zuvor keine Gespräche stattgefunden, erklärte CIMPOR in einer am Mittwoch (21.06.) veröffentlichten Stellungnahme. Darin bezeichnete CIMPOR auch den offerierten Preis als zu gering.

SECIL hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, den grössten portugiesischen Zementherstellerer für rund 4 Mrd. Euro kaufen zu wollen. Weil eine volle Übernahme aus Wettbewerbsgründen nicht möglich wäre und die Grösse des Projekts ohnehin die eigenen finanziellen Möglichkeiten überfordern würde, hatte sich SECIL mit Holderbank zusammengetan.

Holderbank, der grösste Zementkonzern der Welt, würde für die Übernahme rund 2,8 Mrd. Euro (4,4 Mrd. Franken) beisteuern. Dafür erhielte der Schweizer Konzern zwei Drittel der CIMPOR-Aktivitäten und würde damit auf einen Schlag Marktführer in Portugal.

swissinfo und Agenturen

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