Ohne Rötheli und Demuth

André Rötheli wird in Schweden nicht spielen. Keystone

Anderthalb Wochen vor Beginn der Eishockey-WM in Schweden hat Nationalcoach Ralph Krueger das Kader um 3 auf 27 Spieler verkleinert. Routiniers bleiben aussen vor.

Dieser Inhalt wurde am 15. April 2002 - 19:06 publiziert

Ralph Krueger verzichtet im Hinblick auf die Eishockey-WM auf erfahrene Spieler. André Rötheli (3 WM- und 2 Olympia-Teilnahmen) und Alain Demuth (2 WM-Teilnahmen) rücken am Dienstag nicht mehr ins Trainingscamp in Kreuzlingen ein. Sie dürfen die Sommerferien in Angriff nehmen.

Eher erstaulich

"Wir wollen an der WM in Schweden defensiv spielen. Im WM-Team, wie ich es mir vorstelle, finde ich keinen Platz mehr für Rötheli. Wir brauchen defensive Leader", erklärt Krueger.

André Rötheli war diese Saison der offensive Leader des Nationalteams. Er bestritt alle bisherigen 14 Länderspiele dieser Saison und verbuchte 13 Punkte (6 Tore/7 Assists) - fast doppelt so viele wie Sandy Jeannin (7 Punkte), die Nummer 2 der Saison- Skorerliste in der Nationalmannschaft.

Kaum überraschend

Weniger überraschend kamen die andern beiden Nicht-Nominationen. Alain Demuth, der bereits Olympia verpasste, brachte in den letzten Spielen nicht die von ihm erhoffte Aggressivität mit; Andreas Hänni genügte den internationalen Ansprüchen (noch) nicht.

Im Kader verbleiben drei Torhüter, welche alle für die WM schon gesetzt sind. Dazu neun Verteidiger, sieben dürfen an die WM, sowie 15 Stürmer. 13 von ihnen werden für die WM selektioniert.

swissinfo und Agenturen

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