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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Angst vor einer Überhitzung der Wirtschaft in China hat die Ölpreise am Donnerstag gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete gegen Mittag 90,30 US-Dollar und damit 56 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März sank um 50 Cent auf 97,66 Dollar.
Angesichts der jüngsten Raffinerie-Zahlen überrascht es aus Sicht der Commerzbank nicht, dass der Markt in Erwartung einer weiteren Straffung der Geldpolitik nervös wird. Das starke Wirtschaftswachstum in China im vierten Quartal nährt nach Einschätzung der Postbank Inflationssorgen. Nach dem unerwartet kräftigen Wachstum dürfte die chinesische Notenbank ihre Anstrengungen zur Bekämpfung des Inflationsanstiegs noch verstärken, erwartet das Bankhauses.
Auch die am Vortag veröffentlichten US-Lagerdaten des American Petroleum Institute (API) für Rohöl und Ölprodukte hätten die Ölpreise belastet, heisst es bei der Commerzbank. Laut den Daten kam es in der vergangenen Woche zu einem deutlichen Anstieg der Rohöllagerbestände. Das US-Energieministerium veröffentlicht die offiziellen Lagerdaten am Nachmittag. Nach den API-Daten bleibe abzuwarten, ob es wirklich zum erwarteten Lagerabbau bei Rohöl gekommen sei. Diese Perspektive könnte den Ölpreis belasten, heisst es in der Studie.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 93,99 Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/jsl

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