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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Nach den kräftigen Gewinnen vom Vortag hat der Brent-Ölpreis am Donnerstag etwas nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte zur Lieferung im Mai kostete im Mittagshandel 122,09 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Mittwoch. Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zuletzt 108,95 Dollar je Fass und damit 12 Cent mehr als am Vortag. Am Vormittag notierte WTI-Öl zeitweise ebenfalls leicht im Minus.
Händler führten die leichten Verluste zum einen auf Gewinnmitnahmen zurück, nachdem am Mittwoch die Preise für Brent-Öl noch über 123 Dollar und für WTI-Öl über 109 Dollar geklettert waren. Zum andern herrsche am Markt die Sorge vor, dass das hohe Preisniveau die Öl-Nachfrage aus wichtigen Industrieländern wie den USA oder China bremsen könnte.
Auch die erwartete Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten die Ölpreise belasten, sagten Händler. So wird erwartet, dass die EZB an diesem Donnerstag den Leitzins zum ersten Mal seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise um 25 Basispunkte von 1,00 auf 1,25 anheben wird. Bereits vor zwei Tagen hatte die chinesische Notenbank ihren Zins erhöht, um Inflationsgefahren entgegenzuwirken.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen abermals an. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 117,62 US-Dollar. Das waren 1,02 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/jsl

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