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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Montag im Mittagshandel deutlich gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 109,60 US-Dollar. Das waren 2,79 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) ging um 2,47 Dollar auf 97,63 Dollar zurück.
Händler begründeten die jüngsten Preisabschläge vor allem mit dem stärkeren Dollar, der die Öl-Nachfrage aus vielen Ländern belastet. Die Commerzbank verweist zusätzlich auf die hohe Unsicherheit an den Märkten wegen der europäischen Schuldenkrise. Zuletzt hatte sich die Lage weiter eingetrübt mit der Herabstufung des grössten Schuldensünders Griechenlands durch die Ratingagentur Fitch. Zudem stellte die Agentur Standard & Poor's (S&P) am Wochenende die Kreditwürdigkeit Italiens infrage.
Gegen weitere Preisrückgänge am Ölmarkt sprechen laut Commerzbank aber die anhaltenden Unruhen in Libyen und im Nahen Osten. Zudem bleibe die Nachfrage aus Asien robust.
Nach einem erneuten Vulkanausbruch auf Island am Sonntag beeinträchtigt unterdessen eine Aschewolke teilweise den Flugverkehr im Norden Europas. Experten rechnen bisher jedoch nicht mit starken Auswirkungen auf den Luftverkehr und damit auf die Öl-Nachfrage. Vor etwa einem Jahr hatte eine Aschewolke eines anderen isländischen Vulkans grosse Teile des europäischen Flugverkehrs für mehrere Wochen lahm gelegt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat etwas nachgegeben. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 107,42 US-Dollar. Das waren 46 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./hoslj/bgf

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