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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Montag etwas von ihren Verlusten vom Freitag erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März kostete 100,60 US-Dollar. Das waren 77 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 31 Cent auf 89,34 Dollar.
Am Freitag hatte der eher schwache US-Arbeitsmarktbericht die Ölpreise belastet. Noch am Donnerstag war der Preis für Brent-Öl zeitweise bis auf 103,37 Dollar geklettert. "Aufgrund der anhaltenden Proteste im Nahen Osten bleiben die Ölpreise nach unten gut abgesichert", schreibt die Commerzbank in einer Studie. Die Unruhen in Ägypten hätten auch Auswirkungen auf das Verhalten der spekulativen Anleger. Diese setzen laut Commerzbank angesichts der Unsicherheit über die möglichen Auswirkungen auf das Ölangebot wieder stärker auf steigende Ölpreise.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 96,85 Dollar. Das waren 86 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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