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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch im Handelsverlauf belastet von enttäuschenden Konjunkturdaten und deutlich steigenden Vorräten Verluste verzeichnet. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete zuletzt 76,68 US-Dollar und damit 82 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 39 Cent auf 75,74 Dollar.
Der überraschende Rückgang des Auftragseingangs für langlebige Güter habe Zweifel an der Erholung der US-Wirtschaft und des damit einhergehenden Anstiegs des Ölverbrauchs verstärkt, sagten Händler. Statt des von Experten erwarten Anstiegs um 1,0 Prozent hatte sich ein Rückgang um 1,0 Prozent ergeben. Auch die kräftig gestiegenen Öl-Lagerbestände in den USA hätten auf die Stimmung gedrückt. Diese waren in der vergangenen Woche um 7,3 Millionen Barrel auf 360,8 Millionen Barrel geklettert.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 73,95 Dollar. Das sind 27 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/nmu

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