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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach schwachen US-Konjunkturdaten gefallen. Am frühen Abend kostete ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 81,87 US-Dollar und damit 60 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 79 Cent auf 81,41 Dollar. Damit hat sich die Lage an den Ölmärkten nach dem jüngsten Schub entspannt. Seit vergangenem Donnerstag war der US-Ölpreis um über fünf Dollar geklettert.
Die überraschend gestiegenen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hätten die Ölpreise belastet, sagten Händler. Die Erstanträge waren in der vergangenen Woche auf 479.000 geklettert. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 455.000 gerechnet. Auch bei dem am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht sei eine Enttäuschung nicht auszuschliessen. Der US-Arbeitsmarkt sei weiter in einer schwierigen Verfassung. Eine schwächere Konjunkturerholung in den USA würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
"Der Risikoappetit der Finanzmarktteilnehmer bestimmt weiterhin das Auf und Ab am Ölmarkt", heisst es in einem Kommentar der Commerzbank. Angesichts der weiterhin komfortablen Angebots- und Nachfragesituation sei nicht mit einem dauerhaften Überwinden der Marke von 80 Dollar je Barrel zu rechnen. Das Bankhaus rechnet stattdessen in den kommenden Monaten mit einem Rückgang in Richtung 70 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen erneut. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 78,88 Dollar. Das sind 47 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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