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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Freitag im Mittagshandel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete 77,78 US-Dollar. Das sind 58 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent gab um 51 Cent auf 77,08 Dollar nach.
Die Kursverluste an den Aktienmärkten hätten auch die Ölpreise belastet, sagten Händler. Zudem hätten auch die Kursgewinne des Dollar zum Euro die Ölpreise belastet. Im weiteren Handelsverlauf dürften vor allem die Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal in den USA das Marktgeschehen bestimmen. Nach zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten wird eine Abschwächung der konjunkturellen Dynamik erwartet. Ein geringeres Wirtschaftswachstum in den USA würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 74,19 US-Dollar. Das sind 93 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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