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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag nach einem enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht weiter schwächer tendiert. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 81,31 US-Dollar und damit 70 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 80 Cent auf 80,81 Dollar.
Der Beschäftigkungsrückgang in den USA war im Juli doppelt so stark wie erwartet ausgefallen. Zudem war im Juni die Beschäftigung deutlicher als zunächst ermittelt abgebaut worden. Ökonomen machten vor allem das blutleere Wirtschaftswachstum für die Arbeitsmarktschwäche verantwortlich. Eine schwächere Konjunkturerholung in den USA dämpft auch die Nachfrage nach Rohöl. Deutlichere Kursverluste am Ölmarkt seien jedoch durch die Kursverluste des Dollars vermieden worden, sagten Händler. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank leicht. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 78,69 US-Dollar. Das sind 19 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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