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OIL/Ölpreise geraten nach Lagerdaten deutlich unter Druck

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) – Die Ölpreise sind am Mittwoch nach robusten Lagerdaten aus den USA deutlich unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete am frühen Abend 76,54 US-Dollar. Das waren 1,83 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,60 Dollar auf 77,75 Dollar.
Händler begründeten die Kurseinbussen vor allem mit neuen Lagerdaten aus den USA. Laut Energieministerium sind die Bestände an Rohöl und Benzin in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Hohe Lagerbestände sind zumeist ein Indiz für eine schwache Nachfrage.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 77,88 Dollar. Das waren 1,67 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bf/nl

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