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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag an ihren Aufwärtstrend vom Vortag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Mittag 74,67 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 55 Cent auf 74,07 Dollar. Am Mittwoch waren die Ölpreise noch um rund drei Dollar gestiegen.
Vor allem die freundlichen Aktienmärkte aber auch der feste Euro hätten die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Die Entwicklung am Rohölmarkt bleibe weiterhin durch die Entwicklung an den Finanzmärkten dominiert. Am späten Nachmittag veröffentlicht das US-Energieministerium die offiziellen Rohöllagerdaten. Die Markterwartungen eines Rückgangs der Rohölvorräte um zwei Millionen Barrel könnten sich nach Einschätzung der Commerzbank als zu niedrig erweisen. Hurrikan Alex habe offensichtlich zu Beeinträchtigungen bei den Öllieferungen gesorgt. Dies zeigten die am Mittwoch veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API). Die Anpassung der Markterwartungen könnte den Ölpreis im Vorfeld der Veröffentlichung unterstützen, erwartet die Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist minimal gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 69,74 Dollar. Das war ein Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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