Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

OIL/Ölpreise gesunken - Schwache US-Konjunturdaten belasten

NEW YORK/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach überraschend schwachen Konjunkturdaten aus den USA zurückgefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete im späten Nachmittagshandel 114,61 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) gab ebenfalls nach, um 1,19 Dollar auf 100,13 Dollar.
Händler erklärten die fallenden Preise für Rohöl mit unerwartet schwachen Konjunkturdaten aus den USA. Am Nachmittag meldete die US-Regierung, dass die grösste Volkswirtschaft der Welt im ersten Quartal nicht so stark wie erwartet gewachsen sei. Demnach bestätigte die Regierung ihre erste Schätzung von einem auf das Jahr hochgerechneten Wachstum von 1,8 Prozent, nachdem Volkswirte zur ein stärkeres Wachstum von 2,1 Prozent erwartet haben.
Auch mit Blick auf die Ölreserven in den USA spricht nach Einschätzung der Commerzbank derzeit wenig für steigende Ölpreise. Die US-Rohöllagerbestände seien gut gefüllt, hiess es. Demnach würden sie 7,4 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt liegen, hiess es bei der Commerzbank, und das sei nur knapp unter einem 21-Jahreshoch. "Von einer Verknappung des Angebots kann also keine Rede sein."
Dagegen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) erneut etwas angezogen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 107,99 US-Dollar. Das waren 69 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/fn

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.