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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag trotz zwischenzeitlichen Auftriebs am Abend im Minus notiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete am frühen Abend 74,33 US-Dollar. Das waren 38 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 51 Cent auf 77,44 Dollar.
Händler begründeten die anhaltende Schwäche am Ölmarkt vor allem mit Kursverlusten an den Aktienmärkten. Dies habe auch die Stimmung der Öl-Investoren getrübt. Zudem seien die Ölpreise von dem wieder festeren Dollar belastet worden. Nachdem der Greenback am Mittwoch stark unter Druck gestanden hatte, konnte er am Donnerstag zu vielen wichtigen Währungen etwas Boden gutmachen. Ein stärkerer Dollar belastet zumeist die Nachfrage ausserhalb des Dollarraums.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,41 US-Dollar. Das waren 93 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/stw

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