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NEW YORK/LONDON/WIEN(awp international) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag leicht von ihren deutlichen Verlusten am Vortag erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete im Mittagshandel 75,72 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober stieg um 33 Cent auf 76,80 Dollar.
Händler sprachen von einer technischen Gegenbewegung auf die kräftigen Vortagsverluste. Am Mittwoch hatten die Ölpreise zeitweise um zwei Dollar nachgegeben und waren auf ein Sechs-Wochen-Tief gefallen. Für Entspannung sorgten am späten Nachmittag neue Lagerdaten aus den USA. So waren die Ölbestände in der vergangenen Woche leicht rückläufig.
Die Commerzbank teilt die positive Reaktion der Märkte auf die Lagerdaten nicht. Nur auf den ersten Blick seien die Zahlen gut ausgefallen, heisst es in einer Studie. Da es in bestimmten Produktgruppen zu einem starken Lageraufbau gekommen sei, seien die gesamten US-Ölvorräte auf den höchsten Stand seit Beginn der wöchentlichen Aufzeichnungen im Jahr 1990 gestiegen. "Die Lagerbestände ohne Benzin liegen sogar auf dem höchsten Stand seit 1982." Dies illustriere das hohe Überangebot am Ölmarkt, weswegen die Preise in den kommenden Wochen unter Druck geraten dürften.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 73,05 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/jsl

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