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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Montag gestützt durch freundliche Aktienmärkte leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete am Nachmittag 79,09 US-Dollar und damit 11 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 15 Cent auf 77,61 Dollar.
Die zu Handelsbeginn in den USA gestiegenen Aktienmärkte hätten die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Insgesamt habe die Risikoneigung wieder zugenommen. Das fundamentale Bild bleibt aus Sicht der Commerzbank aber nach wie vor relativ schwach. Laut dem Monatsbericht des US-Brancheninstituts API liege die Benzinnachfrage in den USA, dem mit Abstand grössten Ölverbraucher der Welt, in der ersten Jahreshälfte 0,6 Prozent unter dem krisenbedingt schwächeren Vorjahresniveau. Auch der Anstieg der japanischen Ölimporte im Juni sei enttäuschend ausgefallen. Während die Ölnachfrage in den Industriestaaten bestenfalls stagniere, steige die Produktion weiter an.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 74,44 Dollar. Das sind 97 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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