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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch mit kräftigen Verlusten auf neue Lagerdaten aus den USA reagiert. Gegen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 115,54 US-Dollar. Das waren 2,09 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank noch deutlicher um 2,31 Dollar auf 101,57 Dollar.
Händler führten die Entwicklung vor allem auf neue Zahlen zu den amerikanischen Ölbeständen zurück. So hatte das US-Energieministerium am Mittwochnachmittag einen deutlichen Anstieg der Lagerbestände von Rohöl gemeldet. Auch die Benzinvorräte hatten in der abgelaufenen Woche zugelegt, während die Vorräte an Heizöl und Diesel (Destillate) leicht nachgegeben hatten. Höhere Ölbestände gelten als Belastung am Ölmarkt, da sie zumeist als Hinweis auf eine schwächere Ölnachfrage interpretiert werden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg erneut. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 111,48 US-Dollar. Das waren 3,40 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
bgf/he

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