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LONDON/NEW YORK/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag im Handelsverlauf belastet von enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete zuletzt 77,47 US-Dollar und damit 1,51 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,38 Dollar auf 76,12 Dollar.
Händlern zufolge drückte die deutlich eingetrübte Stimmung der US-Verbraucher auf die Ölpreisentwicklung. Im Juli war das vom privaten Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Konsumentenvertrauen auf den niedrigsten Wert seit Dezember 2009 abgesackt. Auch die nach der Abschwächung des Tiefs "Bonnie" wieder steigenden Ölproduktionskapazitäten hätten auf den Ölpreisen gelastet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 74,22 US-Dollar. Das sind 22 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/nmu

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