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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind sind am Freitag nach einer kurzen Verschnaufpause am Morgen erneut deutlich abgesackt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 105,80 US-Dollar. Das waren 4,77 Dollar weniger als am Donnerstag. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 4,40 Dollar auf 95,40 Dollar. Noch zu Wochenbeginn waren die Ölpreise bis auf über 126 beziehungsweise 113 Dollar geklettert. Bereits am Donnerstag waren die Preise stark abgesackt.
Händler machten Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung beim weltweit grössten Ölverbraucher, den USA, für die Situation verantwortlich. Nach der enttäuschenden Entwicklung der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag gebe es nun Befürchtungen, dass auch der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehende Arbeitsmarktbericht für April schlechter ausfallen könnte als erwartet.
Für den starken Preisrückgang am Vortag auch bei anderen Rohstoffen hatten Händler auch den nach der Pressekonferenz von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet einsetzenden Verfall des Euro zum Dollar verantwortlich gemacht. Die Gemeinschaftswährung stabilisierte sich am Freitag allerdings wieder. Für den neuerlichen Preisrutsch beim Öl nannten Händler auch psychologische Gründe. Die Wucht der Marktreaktion habe viele Anleger schockiert. Diese zögen sich nun sicherheitshalber erst einmal zurück, um ihre Liquidität zu schützen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist kräftig gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 112,80 US-Dollar. Das waren 4,16 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/bgf

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