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OIL/Ölpreise setzen Talfahrt fort

Dieser Inhalt wurde am 06. Mai 2010 - 18:45 publiziert

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Talfahrt der vergangenen Tage fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni kostete am späten Nachmittag 79,16 US-Dollar. Das waren 81 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,26 Dollar auf 82,40 Dollar.
Die Griechenlandkrise und der deutlich gestiegene Dollar hätten den Ölpreis erneut belastet, sagten Händler. Am Mittwoch hatten die Ölpreise abermals kräftig um rund drei Dollar nachgegeben. Der WTI-Preis war erstmals seit Mitte März unter die 80-Dollar-Marke gefallen. An den Märkten wird eine Ausweitung der Griechenlandkrise auf andere europäische Länder erwartet, was den Euro und damit auch die Ölpreise weiter unter Druck bringen könnte. Auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet habe die Märkte während seiner Pressekonferenz am Nachmittag nicht beruhigen können, sagten Händler. Die Rohstoffmärkte stehen laut Commerzbank weiter ganz im Bann der Finanzmärkte. Der deutliche Anstieg zuvor war vor allem durch Finanzanleger getrieben und nicht durch eine physische Verknappung am Ölmarkt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist kräftig gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 81,12 Dollar. Das waren 3,04 Dollar weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/edh

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