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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag im Handelsverlauf vor dem Hintergrund überraschend positiv ausgefallener US-Konjunkturdaten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete 77,80 US-Dollar. Das waren 81 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,03 Dollar auf 77,09 Dollar.
In der abgelaufenen Woche waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA etwas stärker gesunken als von Experten erwartet worden war. Die Zahl war um 11.000 auf 457.000 gefallen, während Volkswirte nur einen Rückgang auf 459.000 vorhergesagt hatten. Zuletzt hatten enttäuschende Konjunkturdaten die Ölpreise belastet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 73,26 US-Dollar. Das sind 69 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/nmu

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