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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die grössere Verunsicherung in Ägypten hat die Ölpreise am Freitag gestützt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März kostete im Mittagshandel 101,57 US-Dollar. Das waren 70 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 47 Cent auf 87,20 Dollar.
Nach dem nicht erfolgten Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak dürften die Ölpreise laut Commerzbank weiter steigen. Es sei mit einer Verschärfung der Protestwelle in dem wichtigen Transitland für den Ölhandel zu rechnen. Zudem bestehe weiterhin das Risiko eines Überschwappens der Unruhen auf andere Länder der Region. Gerüchte über den Tod des saudischen Königs hätten trotz eines Dementis den Markt zusätzlich sensibilisiert.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 97,59 US-Dollar. Das waren 66 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/bgf

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