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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete gegen Abend 91,50 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März stieg hingegen um 15 Cent auf 97,58 Dollar.
Trotz teilweise recht deutlicher Kursausschläge sprachen Händler von einem technisch getriebenen Handel. Entscheidende fundamentale Impulse habe es nicht gegeben, hiess es. Stützend hätten der schwächere Dollar und die freundlichen Aktienmärkte gewirkt. Allerdings fehle dem Markt derzeit der Antrieb, die Marke von 100 Dollar in Angriff zu nehmen, schreiben die Rohstoffexperten von der Commerzbank in einer Studie.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 93,72 Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
bgf/stw

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