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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete gegen Mittag 91,39 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März stieg hingegen um 29 Cent auf 97,72 Dollar.
Händler sprachen von einem überwiegend ruhigen Vormittagshandel mit wenigen fundamentalen Impulsen. Stützend hätten der schwächere Dollar und die freundlichen Aktienmärkte gewirkt, hiess es von Händlern. Allerdings fehle dem Markt derzeit der Antrieb, die Marke von 100 Dollar in Angriff zu nehmen, schreiben die Rohstoffexperten von der Commerzbank. Für Bewegung könnten im weiteren Verlauf neue US-Konjunkturdaten sorgen. Veröffentlicht werden Zahlen zur Industriestimmung und vom Häusermarkt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 93,72 Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/jha/

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