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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag weiter angezogen und ihren Aufwärtstrend der vergangenen Tage fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete im Mittagshandel 124,02 US-Dollar. Das waren 1,35 Dollar mehr als am Donnerstag. Brent-Öl ist damit so teuer wie zuletzt im August 2008. Mit Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verhält es sich ähnlich: WTI verteuerte sich um 1,15 Dollar auf 111,45 Dollar je Fass und notiert damit auf dem höchsten Stand seit September 2008.
Hauptgrund für die hohen Ölpreise sind Versorgungsängste wegen der Kämpfe in Libyen und der Unruhen in der arabischen Welt. Händler verweisen darüber hinaus auf den schwachen Dollar, der die Rohölnachfrage aus vielen Ländern stütze.
Für zusätzliche Nervosität sorgen laut Commerzbank auch die Wahlen in Nigeria an diesem Wochenende. Eventuelle Lieferausfälle im grössten afrikanischen Ölförderland könnten die Angebotssituation insbesondere bei qualitativ hochwertigem Öl weiter verschärfen, heisst es in einer Studie.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zeigte sich kaum verändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 117,65 US-Dollar. Das waren lediglich drei Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/bgf

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