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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag von einem neuen Konjunkturoptimismus der Anleger profitiert und die Erholung vom Vortag fortgesetzt. Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im März 75,30 Dollar und damit 86 Cent mehr als am Vortag. In der Vorwoche hatte noch eine rasante Talfahrt den US-Ölpreis zeitweise auf ein Jahrestief unter 73 Dollar fallen lassen.
Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent konnte an der Börse in London ebenfalls an die Gewinne vom Vortag anknüpfen und verteuerte sich um 83 Cent auf 73,94 Dollar. Am Markt gebe es nach unerwartet guten US-Konjunkturdaten wieder Hoffnung, dass die Nachfrage nach Rohöl in den USA steigen könnte, hiess es in einem Kommentar der Commerzbank. So war der am Montag veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex für die Industrie stärker als erwartet gestiegen. Die USA verbrauchen als grösste Volkswirtschaft der Welt auch weltweit das meiste Rohöl.
Seit dem Vortag sorgte eine unerwartet starke Aufhellung der Stimmung von Einkaufsmanager in den USA für Kauflaune an den Ölmärkten. Allerdings könnten die Ölpreise am Abend wieder unter Verkaufsdruck geraten, warnten die Commerzbank-Experten. In den USA werden im späten Handel mit den so genannten API-Lagerdaten wichtige Hinweise auf die Entwicklung der Ölreserven des Landes veröffentlicht.
Unterdessen hielt sich der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) kaum verändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 71,02 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/js

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