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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Montag kräftig zugelegt und sich damit von dem Preiseinbruch in der vergangenen Woche erholt. Gegen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 112,99 US-Dollar. Das waren 3,86 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 3,30 Dollar auf 100,48 Dollar zu.
Im Vergleich zum Stand von vergangenem Donnerstag, als die Ölpreise regelrecht abgestürzt waren, bedeutet dies aber immer noch ein Minus von rund zehn Dollar. Händler erklärten die jüngste Gegenbewegung am Ölmarkt vor allem damit, dass viele Marktteilnehmer das niedrigere Preisniveau als Kaufgelegenheit genutzt hätten. Mit einer schnellen Rückkehr zu dem Preisniveau von vergangenem Donnerstag rechnen die Rohstoffexperten von der Commerzbank jedoch vorerst nicht.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel unterdessen sehr deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 104,40 US-Dollar. Das waren 8,40 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/he

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