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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag im Mittagshandel ihre Vortagesgewinne weiter ausgeweitet. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete 81,81 US-Dollar. Das sind 48 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 83 Cent auf 81,65 Dollar.
Bereits am Montag waren die Ölpreise nach positiv aufgenommenen Konjunkturdaten aus den USA und der Eurozone um mehr als zwei Dollar gestiegen. Die Risikoneigung an den Märkten habe wieder zugenommen, sagten Händler. Dies zeigten auch die Kursgewinne an den asiatischen Aktienmärkten. Davon dürften auch die Ölpreise weiter profitieren. Vor allem der Ausbruch aus der Handelsspanne zwischen 70 und 80 Dollar habe neue Interessenten angelockt, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Ungeachtet davon deuteten die Fundamentaldaten jedoch weiter auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Rohöl hin. So sei die russische Ölproduktion im Juli auf einen Rekordwert von 10,14 Millionen Barrel pro Tag gestiegen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 77,09 Dollar. Das sind 2,66 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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