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OIL/Preise drehen am Abend ins Plus - Warten auf US-Zinsentscheid

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwochabend nach einer überwiegend schwachen Tendenz ins Plus gedreht. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 112,92 US-Dollar. Das waren 1,97 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg unterdessen nur leicht um 23 Cent auf 94,40 Dollar.
Händler begründeten den Richtungsschwenk zum Abend hin mit neuen Öl-Lagerdaten aus den USA. So waren die Rohöl- und Benzinbestände in der vergangenen Woche rückläufig, wie aus offiziellen Zahlen vom Mittwoch hervorgeht. Die Ölpreise reagierten mit einem Kurssprung von fast zwei Dollar.
Am Ölmarkt rückt nun die Zinsentscheidung in den USA am Abend in den Fokus. Geldpolitische Schritte werden zwar nicht erwartet. Mit Spannung dürfte aber die Pressekonferenz von Notenbankchef Ben Bernanke verfolgt werden. Es ist erst die zweite ihrer Art. Die Notenbank hatte das Verfahren im April eingeführt, um die Transparenz ihrer Entscheidungen zu erhöhen.
Insgesamt könnten die Ölpreise am Abend belastet werden, heisst es bei der Commerzbank. So werde die Fed aller Voraussicht nach ihren Konjunkturausblick spürbar senken. Ausschlaggebend dürften zuletzt stark enttäuschende Konjunkturzahlen sein. Da die Fed aber ihre hochexpansive Geldpolitik wohl fortsetzen werde, dürften sich die Verluste in Grenzen halten, schätzt die Commerzbank.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist dagegen leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 107,82 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/he

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