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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Nach einem schwachen Start haben die Ölpreise am Donnerstag gegen Mittag ins Plus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im Mittagshandel 77,52 USD. Das waren 48 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 43 Cent auf 77,20 USD.
Am Morgen wurden die Ölpreise zunächst von einem schwächeren Wachstum Chinas im zweiten Quartal und einem pessimistischeren Konjunkturausblick der US-Notenbank belastet. Für Auftrieb sorgten im weiteren Tagesverlauf aber die Aktienmärkte, die ebenfalls fester tendierten. Vor allem überraschend gute Quartalszahlen der US-Bank JP Morgan hellten die Stimmung der Anleger spürbar auf. Hiervon profitierten auch die Ölpreise.
Gestiegen ist auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 73,93 USD. Das waren 1,35 USD mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/dc

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