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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag belastet durch schwache US-Konjunkturdaten ins Minus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli kostete zuletzt 111,57 US-Dollar und damit 0,73 Dollar weniger als am Vortag. Zeitgleich verbilligte sich US-Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni um 1,39 Dollar auf 98,71 Dollar.
Schwache Konjunkturdaten aus den USA lasteten auf den Ölpreisen, sagten Händler. So waren die Verkäufe bestehender Häuser im April überraschend gesunken. Zudem hatte sich auch der Frühindikator für die Region Philadelphia im Mai deutlich eingetrübt. Eine nur schleppende US-Konjunkturerholung würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen. Im Vormittagshandel waren die Ölpreise noch durch robuste Aktienmärkte gestützt worden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 107,40 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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