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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach einem Kursrutsch am Vortag etwas erholt. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 113,64 US-Dollar. Das waren 64 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 13 Cent auf 94,94 Dollar.
Die Kursgewinne seien eine Reaktion auf die starken Verluste am Vortag, sagten Händler. So war der Brentpreis am Mittwoch um 4,5 Prozent gefallen. Die Commerzbank sieht in den Vortagsverlusten eine Korrektur einer vorherigen Übertreibung. Ein Preisniveau von über 120 Dollar je Barrel sei nicht nachhaltig. Die Griechenlandkrise sei nur der Auslöser gewesen. Laut Händlern drückt zudem der festere Dollar die Nachfrage nach Rohöl und damit auch die Preise.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 112,62 US-Dollar. Das waren 97 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/wiz

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