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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach starken Verlusten an den Vortagen etwas erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete gegen Mittag 112,54 US-Dollar. Das waren 85 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 1,13 Dollar auf 94,39 Dollar.
Experten führten die festere Tendenz am Ölmarkt zum einen auf die etwas bessere Stimmung an den Aktienmärkten zurück. Dies habe auch die Investoren am Ölmarkt zuversichtlicher gestimmt, wenngleich die Griechenlandkrise nach wie vor auf die Stimmung drücke. Zum anderen wurde der etwas schwächere Dollar als Unterstützung genannt. Eine schwächere US-Währung stützt für gewöhnlich die Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollar-Raums.
Die Commerzbank nennt zudem das ermässigte Preisniveau als Grund dafür, dass einige Marktteilnehmer wieder am Ölmarkt aktiv werden. "Offensichtlich erachten einige Marktteilnehmer das niedrigere Preisniveau nach dem deutlichen Rückgang seit Mitte letzter Woche als Kaufgelegenheit", heisst es in einem Kommentar vom Dienstag. Allerdings hänge die griechische Schuldenkrise noch immer wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Viel hänge von der Vertrauensfrage des Ministerpräsidenten Papandreou in der Nacht zum Mittwoch ab.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 107,41 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/wiz

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