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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag am frühen Abend etwas schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete 115,24 US-Dollar und damit 31 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um 21 Cent auf 105,54 Dollar.
Vor allem die in den USA enttäuschend ausgefallenen Daten zu den Auftragseingängen für langlebige Güter hätten die Ölpreise etwas belastet, sagten Händler. Eine schwache US-Konjunktur würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen. Im Vergleich zum Vormonat waren die Neuaufträge im Februar um 0,9 Prozent gefallen, nachdem Volkswirte zuvor mit einem Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet hatten. Angesichts der anhaltenden Kämpfe in Libyen blieben die Ölpreise aber gut gestützt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 111,09 Dollar. Das waren 86 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/ksb

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