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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag im Mittagshandel ihre Kursverluste ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete 80,59 Dollar und damit 89 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,15 Dollar auf 79,84 Dollar.
Händler begründeten den Preisrückgang mit einer Abschwächung der Rohölimporte Chinas. Dies belaste den Markt etwas, hiess es. Sorgen vor einer dauerhaften Abschwächung der Nachfragen sind laut Commerzbank aber verfrüht. Der deutliche Importrückgang von 17,5 Prozent im Juli zum Vormonat erkläre sich mit den Rekordeinfuhren im Vormonat. Zudem habe eine Pipeline-Explosion im Hafen von Dalian Mitte Juli, die Importe vorübergehend beeinträchtigt. Der Schaden sei inzwischen behoben, so dass im August wieder mit einer Normalisierung der Importe zu rechnen sei.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 78,28 Dollar. Das sind 13 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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