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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli kostete im Mittagshandel 111,30 US-Dollar. Das waren 12 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass US-Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg hingegen leicht um 15 Cent auf 99,08 Dollar.
Händler berichteten von einem eher ruhigen Handel zum Wochenausklang mit vergleichsweise geringen Preisausschlägen. Fundamentale Impulse blieben zunächst Mangelware. Belastend habe der zuletzt wieder etwas festere Dollar gewirkt, hiess es. Nach einem Preisrutsch Anfang Mai konnten sich die Ölnotierungen in der laufenden Woche stabilisieren.
Rohstoff-Experte Eugen Weinberg von der Commerzbank sieht die jüngste Entwicklung aber nicht als Trendwende hin zu nachhaltig sinkenden Ölpreisen. Allenfalls in der kurzen Frist könnten die Preise von Rohöl weiter nachgeben, sagte Weinberg am Freitag der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Mittel- bis langfristig sei aber keine Entspannung zu erwarten. "Auf der Nachfrageseite dürfte in erster Linie das starke Wachstum in den Schwellenländern die Preise beflügeln." Zudem verwies er auf die starken Unruhen in der arabischen Welt und die anhaltend hohe Liquidität in den Märkten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 107,88 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/jkr

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