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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag von einem neuen Konjunkturoptimismus profitiert und die Erholung vom Vortag fortgesetzt. Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im März 76,37 Dollar und damit 1,94 US-Dollar mehr als am Vortag. In der Vorwoche war der US-Ölpreis nach einer Talfahrt noch auf ein Jahrestief von unter 73 Dollar gefallen. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent stieg um 2,01 Dollar auf 73,94 Dollar.
Am Markt gebe es nach unerwartet guten US-Konjunkturdaten wieder Hoffnung, dass die Nachfrage nach Rohöl in den USA steigen könnte, heisst es in einem Kommentar der Commerzbank. Die USA verbrauchen als grösste Volkswirtschaft der Welt das meiste Rohöl. Seit Montag sorgte eine unerwartet starke Aufhellung der Stimmung von Einkaufsmanagern in den USA für Kauflaune an den Ölmärkten. Auch die robusten Aktienmärkte hätten die Stimmung an den Ölmärkten verbessert, sagten Händler.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat sich kaum verändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 71,02 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/she

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