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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juli 119,35 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank hingegen um 62 Cent auf 99,17 Dollar.
Die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI ist laut Commerzbank zeitweise auf ein Rekordniveau von 22 Dollar gestiegen. Dazu hätten Meldungen über Produktionsausfälle in Nigeria beigetragen. Hinzu sei anhaltende Produktionsprobleme in der Nordsee gekommen, wodurch sich das Angebot von Brent weiter einengt habe. Durch die Produktionsausfälle in Libyen besteht laut Commerzbank ohnehin bereits eine Knappheit an qualitativ hochwertigem Rohöl in Europa.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 113,33 US-Dollar. Am Freitag hatte ein Barrel noch 113,45 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/bgf

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