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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach anfänglichen deutlichen Kursverlusten uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete 124,56 US-Dollar. Das waren 58 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 109,58 Dollar.
Die weiter angespannte Lage im Ölförderland Libyen stütze weiterhin den Ölmarkt, sagten Händler. Die libyschen Rebellen hatten zuvor den Friedensplan der Afrikanischen Union (AU) abgelehnt. Sie fordern weiter den Rücktritt von Machthaber Muammar al-Gaddafi. Die Fortführung der Kämpfe verhindere eine Normalisierung der Ölproduktion in Libyen, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Zudem sehe Saudi-Arabien trotz der hohen Preise keinen Grund zu einer weiteren Ausweitung des Angebots.
Im frühen Handel waren die Ölpreise teilweise noch merklich unter Druck geraten. Am Markt wachsen laut Commerzbank offenbar die Sorgen, dass das hohe Preisniveau die Nachfrage abbremsen könnte. So sind die US-Tankstellenpreise zuletzt deutlich gestiegen. Verstärkt worden seien die Sorgen von der Abwärtsrevision der US-Wachstumsprognose durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) am Montag. Zudem warnte der IWF davor, dass der starke Ölpreisanstieg ein Risiko für die Weltwirtschaft darstelle.
Unterdessen hielt sich der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) über der Marke von 120 Dollar. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 120,30 Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Freitag. Soviel hatte Opec-Öl zuletzt Anfang August 2008 gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jkr

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