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WASHINGTON (awp international) - Die USA haben sich angesichts gestiegener Ölpreise grundsätzlich bereit gezeigt, ihre strategischen Ölreserven anzuzapfen. "Sollte die Situation es erfordern", werde man zu diesem Mittel greifen, sagte US-Präsident Barack Obama am Freitag in Washington. Allerdings stellten die jüngsten Preissteigerungen als Folge der Unruhen in Nordafrika und im Mittleren Osten noch keinen Notfall dar, der einen solchen Schritt auslösen würde.
Die Preise schwankten nicht wegen eines mangelnden Angebots an Öl, sondern lediglich, weil auf den Weltmärkten gerade Unsicherheit über die politische Situation in der arabischen Welt herrsche. Die Reserven dienten dazu, bei echten Lieferengpässen die Versorgung sicherzustellen.
Dennoch werde seine Regierung alles tun, was sie könne, um die Kosten für Benzin wieder sinken zu lassen. Dazu gehöre auch, illegale Preiserhöhungen zu verfolgen. Die Regierung habe die Justizbehörden angewiesen, die Benzinanbieter zu überwachen und Manipulationsversuche zu verfolgen. Niemand dürfe sich einen Vorteil auf Kosten den amerikanischen Familien verschaffen./mcm/DP/fn

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