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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Freitag gestützt durch die freundliche Stimmung an den Finanzmärkten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Freitag im Mittagshandel 75,68 Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 33 Cent auf 75,04 Dollar. Am Mittwoch und Donnerstag waren die Ölpreise insgesamt um rund vier Dollar gestiegen.
Händler führten die freundliche Stimmung an den Ölmärkten vor allem auf die Kursgewinne an den Aktienmärkten zurück. Die Stimmung der Investoren bleibe weiter gut, hiess es am Markt. Die Sorgen vor einem neuerlichen Rückschlag für die globale Konjunktur waren zuletzt deutlich in den Hintergrund getreten. Damit dürfte auch die Ölnachfrage robust bleiben.
Die Commerzbank macht auch den schwächeren Dollar für den Anstieg der Ölpreise verantwortlich. So kletterte der Euro zeitweise über die Marke von 1,27 Dollar. Ausserdem meldete das US-Energieministerium am Donnerstag einen Rückgang der Rohöllagerbestände um fünf Millionen Barrel in der vergangenen Woche. Laut Commerzbank haben geringere Lieferungen aus Kanada und dem Golf von Mexiko gepaart mit einer stärkeren Raffinerieaktivität zum Rückgang beigetragen. Allerdings sei in den kommenden Wochen wieder mit einem Anstieg der Lagerbestände zu rechnen, solange der Transport und die Infrastruktur im Golf von Mexiko nicht von tropischen Stürmen beeinträchtigt würden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 71,86 Dollar. Das waren 2,12 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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