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Renens (awp) - Das Telekom-Unternehmen Orange hat in der Schweiz im ersten Quartal 2011 bei einer stabilen Kundenzahl weniger Umsatz erzielt. Dabei wirkten sich vor allem die deutlich abgesenkten Mobilterminierungsgebühren negativ aus. Pläne für einen Verkauf hat die Muttergesellschaft France Telecom nach eigenem Bekunden indes nicht.
Der Umsatz ging von Januar bis März um 6,4% auf 298,6 Mio CHF zurück, wie Orange am Dienstag auf Anfrage anlässlich der Quartalszahlen von France Telecom mitteilte. Der Umsatz mit Datendiensten stieg dagegen um 23,5%. Der Umsatz pro Monat und Kunde belief sich auf rund 59 CHF, was laut Orange branchenführend ist.
Die Kundenzahl lag insgesamt bei 1,572 Mio und damit um rund 1'000 höher als Ende Dezember 2010. Gegenüber Ende März 2010 verzeichnete Orange 5'000 zusätzliche Kunden. Dies entspreche den Erwartungen, erklärte das Unternehmen.
Die Zahl der mobilen Breitbandkunden lag bei 625'000 und damit um 17'000 tiefer als Ende des Vorquartals. Im Jahresvergleich waren es 109'000 Kunden oder 21% mehr.
"France Telecom ist mit der Leistung von Orange Schweiz zufrieden und es gibt keine derzeitigen Pläne, Orange Schweiz zu verkaufen", sagte Olaf Swantee, Europa-Chef bei France Telecom-Orange (ohne Frankreich). Jüngsten Medienberichten zufolge hatte der Mutterkonzern die Aktivitäten in der Schweiz, Österreich und Belgien wegen mangelnder Wachstumsperspektiven auf den Prüfstand gestellt.
"Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Position in den kommenden Jahren weiter stärken und die notwendigen Investitionen vornehmen können", so Swantee nun zur Entwicklung in Europa. Die Region zeige eine solide operative Leistung.
Mit der neuen Abo-Struktur sieht sich das Unternehmen in der Schweiz auf Kurs. Dank "Orange Me" habe es rund 10'000 zusätzliche Aboverträge gegeben, erklärte der Telekomanbieter. Der Kundenmix sei weiter optimiert worden.
Im September 2010 hatten sich die drei Anbieter Swisscom, Sunrise und Orange auf die jüngste grössere Absenkung bei den Mobilterminierungsgebühren verständigt - auf unter 10 Rappen pro Minute per Januar 2011. Diese Gebühren verrechnen sich die Anbieter gegenseitig für die Weiterleitung von Anrufen auf das Mobilfunknetz.
cc/ra

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